"Barrierefreier Alltag – mehr Lebensqualität für unsere Stadt“

am 28. Februar 2012.

 Forderung der Jungen Union zu „Rosenheim 2025“

JU_mit_Ehepaar_HartwigRosenheim – „Die Junge Union Rosenheim-Stadt vertritt die Interessen aller gesellschaftlichen Gruppen in Rosenheim. Dabei suchen wir den direkten Kontakt zu den Menschen unserer Stadt“, betonte JU-Kreisvorsitzender Daniel Artmann beim Besuch der Caritas-Ambulanten Hilfen für Menschen mit Behinderung in der Schießstattstraße in Rosenheim. Stand 2011 noch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt ihrer Arbeit, will die Junge Union Rosenheim-Stadt in diesem Jahr einen Themenschwerpunkt bei der Frage der Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf stellen. [...]

Dipl. Sozialpädagogin Maria Struwe stellte die Einrichtung der Caritas vor, die neben Beratungs- und Freizeitangeboten auch drei Häuser mit 80 barrierefreien Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung vorhält. Am Beispiel der barrierefreien Wohnung des Ehepaars Hartwig verdeutlichte deren Betreuer Thomas Müller, dass im Rahmen einer ambulanten Versorgung die Bewohner ein eigenständiges Leben führen, dabei möglichst lang in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und dadurch Nachbarschafts-, Hilfe- bzw. Unterstützungsstrukturen nicht aufgeben müssen. Die Teilnehmer des Gesprächs waren sich darüber einig, dass barrierefreie Gebäude auch für eine familienfreundliche und kindgerechte Stadt von Bedeutung sind: „Es sind oft Kleinigkeiten, die den familiären Alltag unnötig erschweren. Bepackt mit Einkäufen und einem Kind an der Hand kann auch der schmale Hausflur oder ein zu kleiner Aufzug ein Hindernis sein“, so Artmann.

Die JU erwartet, dass in den nächsten Jahren noch mehr ältere Menschen in die Stadt ziehen werden, da hier das tägliche Leben auch im Alter durch eine wohnortnahe Versorgung und das öffentliche Verkehrssystem leichter sei. „Viele Menschen haben Angst vor Alter und Pflege. Umso wichtiger ist es, dass wir uns angesichts der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft intensiv und mit Weitsicht auch im Rahmen der Stadtentwicklung mit dieser Thematik befassen.“ Im Stadtentwicklungskonzept „Rosenheim 2025 – Stadt in Zukunft“ soll deshalb nach Auffassung der JU das barrierefreie Wohnen und die Verbesserung einer familien- und seniorengerechten Infrastruktur einen besonderen Stellenwert erhalten. Die JU will sich aber nicht nur in dieser Frage, sondern in allen Themenbereichen der Stadtentwicklung mit ihren Positionen aktiv einbringen.

Zur Diskussion um die Einführung einer Demografie-Rücklage für Kinderlose betonte Artmann: „Die JU-Rosenheim sieht in dem Vorstoß der Jungen Gruppe im Deutschen Bundestag einen wichtigen Impuls in der Debatte um die Finanzierung unserer Sozialsysteme, welche unabkömmlich für die Sicherstellung einer ausreichenden und zukunftsorientierten Pflege sind.“

 

JU Rosenheim-Stadt

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