„Nach wie vor Qualität statt Quote“

am 09. März 2012.

femalemale

Die Junge Union Rosenheim Stadt lehnt die Überlegungen der EU-Kommissarin Viviane Reding zur Einführung einer gesetzlichen Mindestquote für Frauen in Führungspositionen der freien Wirtschaft entschieden ab.

„Die Qualifikation und Kompetenz einer Person müssen über die Besetzung von Führungspositionen deutscher Unternehmen entscheiden, nicht ihr Geschlecht oder ein anderes soziales Merkmal“, stellen der JU-Kreisvorsitzende Daniel Artmann und die JU-Ortsvorsitzende Andrea Lang klar. Beide kritisieren, dass Quotenregelungen Ihrem Verständnis von Demokratie widerspreche.

Eine Quote vermittle die falsche Botschaft. Geschlecht dürfe Qualifizierung nicht ersetzen.

"Quotenregelungen führen dazu, dass Ämter mit Personen besetzt werden, die lediglich den Anforderungen der Quote genügen. Ohne Anspruch, dass diese Menschen die fachliche oder persönliche Qualifikation für die jeweilige Aufgabe besitzen" betont Artmann.

Vielmehr gilt es, durch die politische Rahmensetzung dazu beizutragen, dass sich beispielsweise Familie und fordernde Führungsaufgaben in der freien Wirtschaft leichter vereinbaren lassen. Hier gibt es noch weiteren Handlungsbedarf sowohl von Seiten der Wirtschaft als auch der Politik. „Wenn ein entsprechendes Umfeld geschaffen ist, werden wir in Deutschland weit mehr qualifizierte Frauen in entsprechenden Führungspositionen sehen“, sind sich die beiden Jungpolitiker einig. Gesetzliche Vorgaben in Form von Mindestquoten sind dazu allerdings ungeeignet.

 

JU Rosenheim-Stadt

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